3-Tage_OW

Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muss in Bewegung bleiben, um die Balance zu halten!
(Albert Einstein)

3-Tage beschwingt durch Ostwestfalen

Auf einer geführten Tour ging es zunächst entlang der renaturierten Lippe. In Hellinghausen besuchten die Nienborger eine Kirche, in der ein steinernes Brot zu sehen ist. Der Sage nach wurde das Brot einer reichen Frau zu Stein, nachdem diese ihrer armen Schwester und deren hungernden Kindern in der Not ein Stückchen davon verweigert hatte.

Besuch der Wewelsburg

Bei einem Stadtrundgang durch Lippstadt entdeckten die Ausflügler an den alten Fachwerkhäusern nicht nur viele christliche Spruchbalken, sondern auch alte heidnische Symbole.

Später am Tag stieß ein alter Bekannter zur Gruppe dazu: Norbert Mümken, ein Nienborger, der inzwischen in Lippstadt lebt. Mit dem Rad ging es dann weiter, auf dem Streckenplan standen unter anderem Bad Westernkotten und Schloss Schwarzenraben.

Weil am nächsten Tag Dauerregen angesagt war, änderte die Gruppe spontan ihr Programm. Sie besuchte die Wewelsburg und die Gedenkstätte in Büren, wo die Geschichte der Schutzstaffel (SS) dokumentiert ist und der Opfer ihrer Gewalt gedacht wird, so in der Ausstellung „Ideologie und Terror der SS“. „Wir waren sprachlos“, berichtet Franzbach. Paderborn mit seinem Dom, dem Dreihasenbild und den Paderquellen war das nächste Ziel, eine Stippvisite machten die Nienborger bei Franzbachs früheren Nachbarn in Ehringhausen.

An Tag drei hatten die Reisenden mehr Glück mit dem Wetter. Mit dem Auto fuhren sie zunächst nach Geseke, um sich dort wieder auf den Fahrradsattel zu schwingen. Dabei genossen sie den Blick auf den Haarstrang, das Eggegebirge und den Teutoburger Wald. Entlang der Heder ging es nach Salzkotten und später durch die Felder zurück nach Geseke, mit einem Abstecher zum Rittergut Störmede. Nach einem spontanen Beifall für die Organisation und Durchführung kehrten die Ausflügler in die Heimat zurück.