Im Obergeschoss des
Heimat- und Bürgerhauses – Haus Hugenroth,

Burg 12, 48619 Heek-Nienborg steht das
Archiv des Heimatvereins Nienborg e.V.

interessierten Personen zur Verfügung.

Der Archivar
Johannes Buss (Tel. 02568 1684) verwaltet hier die im Besitz des Vereins befindlichen Archivalien.
Die Erfassung der Bestände bildet einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit.

Aufruf:
Bitte überlassen Sie alte Nienborger Ansichtskarten, Fotos, Broschüren, Geschäftsbriefe, Karten und
Pläne, Urkunden, Rechnungen, Bücher, Festschriften, Tagebücher, Bilder, Fotos usw. dem Heimatverein Nienborg zur Sichtung und Aufarbeitung, als Leihgabe oder Schenkung. Spätere Generationen werden Ihnen dafür dankbar sein, dass diese zeitgeschichtlich wertvollen Dokumente nicht entsorgt worden sind!

Thematische Gliederung des Archivs

  • Lokale Geschichte
  • Pressemeldungen zum Zeitgeschehen in Nienborg
  • Festschriften der örtlichen Vereine
  • Heimatkalender und Jahrbücher
  • Veröffentlichungen aus dem Bistum Münster
  • Kunst und Museen in Westfalen
  • Mühlen
  • Hofakten
  • plattdeutsche Literatur

Neuzugänge

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Ein interessantes Zeitdokument ist die Kopie einer Feldpostkarte aus dem 1. Weltkrieg.

Übersetzung:

Lieber Bruder!
Dein Paket habe ich erhalten, und mich gefreut, denn diese Sachen kommen mir hier sehr gut aus. Am 3. Juli sind wir nach der Stadt Jourburg verlegt worden und sind in Bürgerhäuser einquartiert. Unser Quartier ist hier besser als in den Bauernscheunen. Das Essen ist noch ziemlich gut, und man kann hier wenigstens noch für Geld etwas kaufen. Wie geht es euch noch in der Heimat? Werdet auch wohl jetzt viel zu tun haben. Hoffentlich wird uns der Allergnädigste wohl bald einen glücklichen Frieden verleihen.
In diesem Wunsch grüßt Dich vielmals dein Bruder Hugo

Vor kurzem ist ein Schuld- und Zinsbüchlein aus dem Jahr 1811 in den Besitz des Heimatvereins gelangt. In diesem besonderen Büchlein ist die Aufnahme eines Darlehns (50 Thaler) vermerkt. Alle Zinszahlungen und die damit verbundenen Besonderheiten bis zur Rückzahlung im Jahre 1923 sind lückenlos dokumentiert.

Ein weiteres Dokumentenbündel befasst sich mit der Weitergabe eines Erbes über mehrere Generationen. Das erste Schriftstück dazu stammt aus dem Jahre 1847 und das letzte aus dem Jahre 1935.